SDG 5

Mehr als 400 Teilnehmende entwickeln bei SUSTAIN, dem 1. Münchner Nachhaltigkeitskongress, Vorschläge für eine nachhaltige Stadtgesellschaft

Konkrete Handlungsvorschläge für die Münchner Nachhaltigkeitsstrategie statt eines „man sollte, man könnte, man müsste“ wünschte sich Münchens OB Dieter Reiter in seinem Grußwort als Schirmherr des 1. Münchner Nachhaltigkeitskongresses SUSTAIN (am Montag, 4.2.19 in der Alten Kongresshalle).  Den rund 400 Teilnehmer*innen des Kongresses sprach er damit aus der Seele: der Großteil engagiert sich seit vielen Jahren, teilweise Jahrzehnten für mehr Nachhaltigkeit. Pioniere oder Prototypen der Nachhaltigkeit müssten aktiv gestärkt werden, damit ihren konkret erlebbaren Ansätzen mehr Menschen folgen können, forderte[...]

Eine vielfältige Darstellung durch die Bildungsreferent*innen des Lateinamerikazentrums e.V.

Das Lateinamerika-Zentrum e.V. weist auf eine neue Veranstaltungsreihe hin, die von Februar bis einschließlich Mai einmal im Monat stattfindet. Die Bildungsreferent*innen des Lateinamerika-Zentrums stellen auf vielfältige und spannende Weise ihre Herkunftsländer vor, indem sie sich auf eine für ihr Land prägnante Problematik beziehen, die sie im Kontext eines der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) erläutern.

Da die Vorträge beispielhaft die Wichtigkeit der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung behandeln, drehen sie sich um DAS Thema unserer Zeit. Die SDGs sind politische[...]

Am 21. Januar 2019, wie jedes Jahr pünktlich zum Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos, veröffentlicht Oxfam den internationalen Bericht „Public Good or Private Wealth“. Der Bericht zeigt anschaulich den Trend der sozialen Ungleichheit, sowie den fortwährenden Trend der zunehmenden Konzentration von Vermögen. Laut dem deutschen Factsheet zum Bericht verfügt zum Beispiel „das reichste Prozent der Deutschen […] über ebenso viel Vermögen wie die 87 ärmeren Prozent der deutschen Bevölkerung“ (S.4). Dies spiegelt sich auch im globalen Kontext wieder: „Im vergangenen[...]

Geschlechtergerechte Umsetzung der Agenda 2030

Aus der Einleitung

Niemanden zurücklassen

Die Agenda 2030 steht unter dem Titel „Transformation unserer Welt“ und zeigt damit den Anspruch des globalen Aktionsplans, grundlegende Veränderungen hin zu einer nachhaltigen und gerechten Welt voranzutreiben. Grundvorstellung ist, dass eine nachhaltige Entwicklung nur dann möglich ist, wenn Umwelt und Klima geschützt und erhalten werden sowie alle Menschen berücksichtigt, beteiligt und in allen Lebenslagen gleichberechtigt behandelt werden. Entwicklung darf und kann nicht auf Kosten des Planeten oder der Lebensumstände anderer Menschen und Gesellschaften erfolgen.[...]

Eine Diskussion über Leitlinien für „Sustainable Digitalization“ - macht mit

Die Online-Plattform „Sustainable Digitalization“, eingerichtet vom Forum Umwelt und Entwicklung, will für eine Diskussion über die Frage, wie Digitalisierung im umfassenden Sinne nachhaltige gestaltet werden kann, einen Raum bieten. Sie stellt erste Ansätze vor, die aber primär als Denkansätze und Vorschläge zu verstehen sind und die Diskussionen um spezifische Elemente von Digitalisierung vorantreiben sollen. Sie soll den Dialog zwischen Umwelt-, Entwicklungs- und digitalen bzw. netzpolitischen Organisationen stärken. Haben Sie Vorschläge, Ideen oder Positionen zu einem der Themen? Sind Sie anderer[...]

Um weltweit eine angemessene Ernährung der Menschen zu sichern, will die Bundesregierung mehr für die Unterstützung guter Regierungsführung tun. Den Ausbau des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent der Anbaufläche will sie nun bis 2030 erreichen. Und bis 2025 sollen die privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf mindestens 3,5 Prozent des BIP steigen. Das hat das Bundeskabinett zusammen mit weiteren Aktualisierungen der Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen.

Die Rolle der Zivilgesellschaft und die Zukunft des HLPF im Umsetzungsprozess der Agenda 2030

Um den globalen Umwelt- und Entwicklungsproblemen unter dem Dach der Vereinten Nationen besser begegnen zu können, haben die Regierungen das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (High-Level Political Forum, HLPF) gegründet. Es ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung und soll hauptsächlich die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) überwachen. Im September 2019 tagt das Forum erstmals als globaler Nachhaltigkeitsgipfel auf Ebene der Staats- und Regierungschefs. Außerdem steht ein erster „Review“ seiner Arbeit an.[...]

Für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele vor Ort muss das Land Bremen eine Nachhaltigkeitsstrategie aufstellen und die Steuer- und Haushaltspolitik daran ausrichten. Dies fordern wir und weitere 34 Organisationen von der Landespolitik: www.sdg-papier.ben-bremen.de #sdgbremen


Hintergrund: Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden von den Vereinten Nationen (VN) im Jahr 2015 verabschiedet. Die 193 Mitgliedstaaten der VN haben sich dazu verpflichtet, die Ziele bis 2030 zu erreichen. Bundesländer und Kommunen spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn die Nachhaltigkeitsziele müssen vor Ort[...]

Neues BMZ-Strategiepapier

In einer Meldung vom 24.10.2018 stellt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ein neues Strategiepapier seines Hauses vor:

"Fünf große Trends verändern die Welt: das rasante Wachstum der Weltbevölkerung, der Klimawandel, die Globalisierung der Wirtschaft, die zunehmende Ressourcenknappheit sowie die Digitalisierung.

Es liegt an uns, entschlossen auf diese Herausforderungen zu reagieren. Deswegen werden wir die deutsche Entwicklungszusammenarbeit entlang von vier Säulen neu ausrichten.

Erstens können und müssen unsere Partnerländer selbst mehr leisten. Eigeninitiative ist der Schlüssel für Entwicklung.

Zweitens setzen wir mit der[...]

Die Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) führt zusammen mit der Außenstelle Hamburg von Engagement Global seit Juni eine Veranstaltungsreihe zur Umsetzung der Agenda 2030 im Ammerland durch. Das Ammerland liegt im Nordwesten von Niedersachsen. Das Projekt wird seitens des EEB vom Evangelischen Bildungswerk des Kirchenkreises Ammerland begleitet.

Unter dem Titel „Ammerländer Gespräche zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ informierten versierte Referentinnen und Referenten zu den SDG und diskutierten mit den Besuchenden über Anknüpfungspunkte auf lokaler und regionaler Ebene.

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