SDG 16

Offener Brief an die EU-Spitze

Gemeinsam haben 151 europäische Organisationen der Zivilgesellschaft, die im EU-Kontext aktiv sind, einen offenen Brief an die Spitze der Europäischen Union verfasst. Sie fordern, alle politischen Entscheidungen der EU am Prinzip der nachhaltigen Entwicklung auszurichten.

Neues Discussion Paper von UN Women

Das neu veröffentlichte Diskussionspapier von Hannah Birkenröter, Gabriele Köhler und Anke Stock ist Teil einer 7-Länder Studie, geführt von UN Women, um das Streben nach Geschlechtergleichstellung im Kontext der 2030 Agenda.

Diese Studie befasst sich mit der Rezeption der Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (2015), und insbesondere, inwieweit das nachhaltige Entwicklungsziel 5 zu Geschlechtergerechtigkeit Bundespolitik beeinflusst. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland bislang kein erkennbarer Anstoß der Agenda auf die Frauen*bewegung und den Kampf um[...]

Zivilgesellschaftliche Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Berlin, 04. Juni 2019  Vor fast 4 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die 2030-Agenda mit den Sustainable Development Goals – den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Jahr kommen Staats- und Regierungschefs erneut zusammen um das erste Mal eine umfassende Bilanz über die bisherige Umsetzung zu ziehen. Eines ist auch vor dem Treffen klar – das bisherige Tempo ist bei weitem nicht ausreichend um die gesetzten Ziele bis 2030 zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat ein breites Bündnis von[...]

Deutschland vor dem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen

Das Nachhaltigkeitsjahr 2019 muss für einen klaren Appell an die Bundesregierung genutzt werden: Sie muss mehr Bewegung in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung bringen und die internationale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu einem wichtigen Kriterium ihrer politischen Entscheidungen machen. Bereits jetzt verstärkt sich die Sorge, einzelne Ziele im Jahr 2020 bzw. 2030 nicht mehr zu erreichen. Die große transformative Wirkung, die von der Agenda 2030 ausgehen sollte, lässt weiter auf sich[...]

Umfrage des Rats für Nachhaltige Entwicklung zu Positionen der Parteien vor der Europawahl

An der Agenda 2030 kommen die Parteien nicht mehr vorbei. Was sie sich unter der Umsetzung der VN-Nachhaltigkeitsziele vorstellen und was für sie Nachhaltigkeit im Kontext der bevorstehenden Europawahl bedeutet, zeigt eine Umfrage des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Veranstaltung zur Europawahl 2019

Am 26. Mai 2019 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland für die kommenden fünf Jahre ein neues Europäisches Parlament. Die EU steht im Hinblick auf Nachhaltigkeit und die Umsetzung der Agenda 2030 vor großen Herausforderungen. Ob Armutsbekämpfung, die Ausgestaltung einer gerechten Handelspolitik oder der Kampf gegen den Klimawandel – Lösungen können nur gemeinsam mit allen Akteuren und unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft erarbeitet und umgesetzt werden.

Wie die EU nachhaltiger werden kann, diskutieren wir mit den Kandidatinnen und Kandidaten zur[...]

Akteure zeigen Beispiele und Reformbedarf auf

Als Politikansatz für nachhaltige Entwicklung und eine gerechtere Welt stärkt die Agenda 2030 den Multilateralismus.

Vor 4 Jahren wurde die Agenda 2030 verabschiedet, damals noch einhellig. Die Agenda 2030 mit ihrem Herzstück – den 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – als politische Erklärung der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (VN) ist Ausdruck des Bemühens, multilateral und über Sektoren hinweg Entwicklung weltweit zu denken. Beim Hintergrundgespräch am 2.4.19 im Internationalen Münchner Presseclub diskutierten Expert*innen über die anstehenden Gipfel der Vereinten Nationen im[...]

Das Recht als schärfste Waffe für Umwelt und Entwicklung? Rundbrief Forum Umwelt und Entwicklung I/2019

Recht haben und Recht bekommen sind nicht selten unterschiedliche Dinge. Das gilt auch für den Bereich Umwelt- und Menschenrechte. So weit, so bekannt. Zu den Kernforderungen von NGOs gehört die Schaffung guter gesetzlicher Regularien. Doch was nützen diese Gesetze, wenn sie nicht oder unzureichend durchgesetzt werden?

Ein Beispiel: Die bereits seit 10 Jahren für alle EU-Mitgliedstaaten geltenden Grenzwerte für Luftschadstoffe, die in Deutschland auch 2019 noch immer nicht ausreichend eingehalten werden. Ganz ähnlich sieht es z. B. bei der europäischen Wasserrahmenrichtlinie aus, die schon  im Jahr 2000[...]

Warum die Umsetzung von Nachhaltigkeit allen voran eine staatliche Aufgabe ist

Im September 2015 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die sog. 2030-Agenda verabschiedet. Sie umfasst unter anderem 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Die SDGs formulieren Maßnahmen und Ziele zu Themen wie Armut, nachhaltigem Wirtschaften und zur Eindämmung des Klimawandels. Doch während sich die Zivilgesellschaft weltweit auf den Weg zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit macht und unzählige Projekte und Initiativen von unten angeschoben hat, fällt die Bilanz der Politik eher bescheiden aus; dabei ist sie doch hauptverantwortlich[...]

Bundesentwicklungsministerium schlägt Gesetz zu globalen Wertschöpfungsketten vor

Laut Medien, hat das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) einen Entwurf für ein sogenanntes Wertschöpfungskettengesetzes erarbeitet. Der Entwurf enthält ein neues Gesetz, das menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für große Unternehmen festschreibt, so die Tageszeitung taz. Bislang setzte die Bundesregierung auf freiwillige Maßnahmen, so auch in dem Ende 2016 verabschiedeten Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte. Aktuell ist Ernst & Young damit beauftragt, die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt durch Unternehmen in Deutschland zu überprüfen. Sollte sich bis 2020 weniger als die Hälfte großer Unternehmen zu[...]