The current model of UN development assistance—operating country by country, and issue by issue, with priorities heavily driven by individual donors and their interests—is no longer fit for its intended purpose.

The ambitious vision of the 2030 Agenda for Sustainable Development challenges the UN development system to fully respond to the inextricable links across countries and among social, economic and environmental concerns. This is not just an issue of greater efficiency and effectiveness within existing arrangements. It is a question [...]

Neue SÜDWIND-Studie

Ein effektiver Waldschutz ist für die Erreichung der weltweiten Klimaziele und die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C von großer Bedeutung. Um den Waldschutz zu verbessern, wurde in den internationalen Klimaverhandlungen das Instrument REDD+ ins Leben gerufen. Die Abkürzung steht für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation“ (Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und Waldschädigung) und ist der Versuch einer offiziellen Antwort auf den weiter voranschreitenden  Waldverlust. Doch die neu erschienene SÜDWIND-Studie zeigt, dass eine praktische Umsetzung von REDD+ bis heute [...]

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat in seiner ersten ordentlichen Sitzung sein Arbeitsprogramm für die Mandatsperiode bis 2019 beschlossen. Die Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals (SDGs) und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie setzen den zentralen Rahmen für die Arbeit des Nachhaltigkeitsrates.

„Erfolgreiche Nachhaltigkeitspolitik braucht Weitblick – und manchmal erfordert sie sogar das Zurückstecken eigener, kurzfristiger Interessen“, sagte Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung. „Dieser Tage hört man so oft „America first“ – aber dieser übersteigerte Egoismus [...]

Die Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung durch die Bundesländer

Wegen ihrer Zuständigkeit für wichtige Politikfelder spielen die Bundesländer bei der Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland eine zentrale Rolle. Ganz im Sinne der im September 2015 in New York verabschiedeten Nachhaltigkeitsagenda sind davon prinzipiell alle Sektoren betroffen, von der Sozial- über die Landwirtschafts-, Bildungs- und Umweltpolitik bis hin zur Wirtschafts- und Industriepolitik.

Dabei gilt, dass es weniger ein Problem sein dürfte, innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategien der Länder auf Diskurse aus dem wirtschafts-, sozial- oder umweltpolitischen Bereich zu rekurrieren. Vielmehr [...]

Die Rolle der Länder bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Die Umsetzung der 2030-Agenda und der in ihr enthaltenen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ist nicht allein Aufgabe der Bundesregierung. Auch den Bundesländern kommt in den Bereichen, für die sie Kompetenzen besitzen und über Kapazitäten verfügen, eine besondere Rolle in der Verwirklichung der Agenda zu. So haben diverse Bundesländer bereits im Vorfeld der Verabschiedung der 2030-Agenda die Gelegenheit ergriffen und ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien bzw. Entwicklungspolitischen Leitlinien überarbeitet.

In den reformierten Strategien und Leitlinien werden teilweise weitreichende Vorschläge [...]

Die Auswirkungen der EU-Freihandelsabkommen auf das Recht auf Gesundheit

14. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum am

Öffentliche Dienstleistungen sind durch die geplanten Freihandels-Abkommen der EU einem starken Kommerzialisierungsdruck ausgesetzt. In der EU-Handelspolitik wird der Gesundheitssektor primär als Markt definiert, als Dienstleistungssektor wie andere auch. Pharmaunternehmen und ihre Verbände gehören zu den aktivsten Lobbyisten in der Politik in Brüssel und Berlin. Auch Krankenhauskonzerne und private Versicherungsunternehmen erhoffen sich profitable Geschäfte von Privatisierungen bislang öffentlicher Daseinsvorsorge. Marktöffnung und Deregulierung gehören zum Standardrepertoire der »modernen« EU-Freihandelsabkommen.

Mit geplanten Abkommen wie dem Dienstleistungs-Abkommen TiSA, dem USA-Abkommen TTIP, dem Kanada-Abkommen CETA [...]

Die globale Vision einer besseren Welt

Diskussionsveranstaltung am

17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung – Was kann die deutsche G20-Präsidentschaft leisten? Eine Diskussionveranstaltung des Netzwerks Weitblick e.V. für Journalistinnen und Journalisten am 18. März 2017 in Berlin

Es klingt wie eine Utopie, diese Vision von einer sicheren und gerechten Welt für alle. Und doch haben die Vereinten Nationen in seltener Einigkeit diese Vision in verbindliche Vorgaben gegossen: Mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung haben sie im September 2015 in New York ein [...]

Angleichung in Zukunft vor allem durch sinkende Rentenansprüche bei Männern

Bei der Altersversorgung ist die Kluft zwischen Männern und Frauen in Deutschland noch deutlich größer als bei den Löhnen. In Westdeutschland fällt der so genannte Gender Pension Gap zudem fast doppelt so hoch aus wie im Osten. In Zukunft wird der Abstand zwar schrumpfen. Doch das hat nur zum kleineren Teil mit einer besseren Altersversorgung von Frauen zu tun. Vor allem liegt es daran, dass künftig die durchschnittliche gesetzliche Rente von Männern im Vergleich zu heutigen Rentnern geringer sein wird. [...]

Für gerechte Entwicklung, Umweltschutz, Demokratie, Menschenrechte und Frieden

Ein neu veröffentlichtes Diskussionspapier zum Thema „ Zivilgesellschaftliches Engagement weltweit in Gefahr: Für gerechte Entwicklung, Umweltschutz, Demokratie, Menschenrechte und Frieden“ beklagt den weltweiten Trend von zunehmenden Einschränkungen des zivilgesellschaftlichen Handlungsraums. Es gibt klare Forderungen an die Politik, die aus sich der unterzeichnenden Organisationen dringend umgesetzt werden müssen, um die Demokratie, Menschenrechte und eine unabhängige Zivilgesellschaft zu verteidigen.

 

Dass sich Initiativen, Vereine, soziale Bewegungen, Basisorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger für andere engagieren und in politische Prozesse einbringen können, [...]

Überblick über die erste gemeinsame Konferenz

Alliance Sud, Schweizerischer Gewerkschaftsbund, Umweltallianz und Kompetzenzentrum Friedensförderung koordinieren, wie die Schweizer Zivilgesellschaft den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung in der Schweiz zum Durchbruch verhelfen will. In einem im Januar 2017 veröffentlichten Papier informieren sie über die Ergebnisse einer Konferenz vom 18. Oktober 2016 in Bern.

Gemeinsamer Brief an die Österreichische Bundesregierung

Von GLOBAL 2000, Greenpeace und WWF über Caritas, Rotes Kreuz bis hin zu Arbeiter-Samariter-Bund, Dreikönigsaktion und vielen andern wandten sich am 7. Januar 2017 in einem offenen Brief 144 Organisationen an die Regierungsspitzen in Österreich. Sie rufen darin zu einem raschen, von der Regierung gesteuerten und transparenten Prozess für eine neue Nachhaltigkeitsstrategie auf.

Potentiale für nachhaltiges Navigieren

Der Ausblick der Stiftung Wissenschaft und Politik für das Jahr 2017 trägt den aussagekräftigen Titel »Krisenlandschaften« – Konfliktkonstelationen und Problemkonflikte internationaler Politik. Tatsächlich nehmen die 22 Autorinnen und Autoren potentielle und tatsächliche Krisen in den Blick, von der "Globalisierung und ihre Gegner" über den "Islamistischen Terrorismus" bis hin zur "Organisierten Kriminalität".

Marianne Beisheim und Susanne Dröge haben im Ausblick einen Artikel über "Klimapolitik und 2030-Agenda – Potentiale für nachhaltiges Navigieren" beigetragen. Darin kommen sie zu dem Schluss:

Damit die 2030-Agenda [...]