SDG 14

Existenzgrundlage der Menschheit darf nicht weiter zerstört werden

Zum Tag der Ozeane am 8. Juni 2018 weisen Umwelt- und Entwicklungsverbände auf die anhaltende Zerstörung der Meere hin. Nicht nur nehmen Plastikverschmutzung und Überfischung weiter zu. Auch werden die Meere zunehmend wirtschaftlich erschlossen, um globale Probleme zu bewältigen, die mit dem Klimawandel, steigendem Energiebedarf oder Nahrungskrisen einhergehen. Selbst der Rohstoffbedarf für neue Technologien und die Digitalisierung soll durch den Abbau in den Meeren gedeckt werden. Die Planungen zum Tiefseebergbau verlaufen vornehmlich hinter verschlossenen Türen.

Kneipenquiz zu Nachhaltigkeit und SDGs

Passend zur Fußballweltmeisterschaft wollen Berlin Global Village e.V. und Forum Umwelt und Entwicklung der Rolle Deutschlands als „globaler Nachhaltigkeitsweltmeister“ auf den Zahn fühlen. Sie kennen sich mit Nachhaltigkeit in Deutschland und weltweit bestens aus? Dann können Sie Ihr Wissen bei einem Kneipenquiz zu testen.
 
In kleinen Teams von vier bis fünf Personen sollen gemeinsam Fragen rund um Nachhaltigkeit beantwortet werden, um am Ende den SDG-Champion Berlins zu küren. Berlin Global Village und das Forum Umwelt & Entwicklung freuen sich[...]

Konferenz am 8. und 9. November 2018 in Berlin

Besseres Leben für alle in einer guten Umwelt – oder Katastrophe? Möglich ist vieles. Das Forum Umwelt und Entwicklung riskiert einen Blick in die Zukunft. Mit der Konferenz „Schönen Neue Welt“ sind Sie herzlich eingeladen, auf eine neue Art und Weise in Zukunftsutopien und -dystopien einzutauchen. Jenseits des politischen Tagesgeschäfts wird 30 Jahre in die Zukunft geschaut. Wie sieht die Welt im Jahr 2048 aus, und warum ist es so gekommen? Und was war der Anteil von Zivilgesellschaft, Politik und[...]

Internationales Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung nach 2009 und 2013 mit der Organisation eines Peer Reviews, einem internationalen Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik beauftragt. Auf der RNE-Jahreskonferenz am 4. Juni 2018 überreichte die Leiterin der internationalen Expertengruppe Helen Clark, ehemalige neuseeländische Premierministerin und frühere Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, den Bericht an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Positionspapier zivilgesellschaftlicher Akteure zum Tiefseebergbau

Über 90 Millionen Tonnen Metalle werden laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe jährlich zur Produktion von Maschinen, elektrischer Ausrüstung oder Automobilen importiert. Hinzu kommen die vielen Rohstoffe aus verarbeiteten und aus Vorprodukten. Dabei übersteigen diese Konsum- und Produktionsmuster die planetaren Grenzen und laufen konträr zu globaler Ressourcengerechtigkeit. Denn der Abbau von Rohstoffen ist global mit großen sozialen und ökologischen Kosten verbunden, die sich nicht in den Rohstoff- und Produktpreisen wiederfinden und vor allem in Ländern des globalen Südens anfallen.[...]

The United Nations (UN) is a highly complex organisation. It can be difficult for civil society advocates to know where to start and the best way to exert any influence. This toolkit will help civil society organisations (CSOs) and other stakeholders to navigate the politics and structure of the UN system and its main decision-making bodies. It will also provide a roadmap to help guide CSOs through the main types of UN agreements and how they are negotiated, with a[...]

Rundbrief Forum Umwelt und Entwicklung I/2018

Es soll der ganz große Wurf werden: Auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse verspricht Bioökonomie die Brücke zwischen Ökologie, Technologie und effizienter Wirtschaft zu schlagen, um die großen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Bioökonomie soll die Klimakrise entschärfen, die Umwelt schonen und zu Ernährungssicherheit weltweit beitragen. Gleichzeitig verspricht die Bioökonomie zum Wachstumsmotor der Wirtschaft zu werden.
 
Kurz vor dem 2. Weltgipfel Bioökonomie, der Mitte April dieses Jahres in Berlin stattfindet, lohnt es sich nachzufragen: Kann Bioökonomie wirklich die Welt[...]

Internationaler Staudamm-Aktionstag

Zum internationalen Aktionstag gegen Staudämme am 14. März fordern Umwelt- und Entwicklungsorganisationen der AG Wasser die Bundesregierung auf, die ausufernde kommerzielle Übernutzung von Flüssen durch Wasserkraftprojekte zu stoppen. Die Förderung massiver Infrastrukturprojekte sowohl in Deutschland, als auch in Europa und weltweit habe desaströse Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Sie fordern deshalb von der Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass deutsche Unternehmen und staatliche Förderbanken sich nicht weiter an problematischen Wasserkraftprojekten beteiligen und Wasserkraft nicht weiter fälschlicherweise als grüne Energiegewinnung verkauft[...]

Das Kernstück der Agenda 2030 sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese weisen direkte und indirekte Verknüpfungen zur kommunalen Verwaltungsebene auf. Weltweit nehmen daher Städte, Gemeinden und Kreise als bürgernächste Ebene eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 ein. Welche Maßnahmen zu bestimmten Zielen einen Beitrag leisten, wird mit der vorliegenden Sammlung verdeutlicht. Sie besteht aus Praxisbeispielen, die für jedes der 17 Ziele entsprechende Aktivitäten auf kommunaler Ebene aufzeigt. Die Vielfalt der Agenda 2030 ist hoch und[...]

Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 verabschiedeten die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf einem Gipfeltreffen in New York die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Sie bildet den globalen Rahmen für die Umwelt- und Entwicklungspolitik der kommenden 15 Jahre. Kernstück der Agenda sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, mit ihren 169 Zielvorgaben. Sie berühren alle Politikbereiche, von der Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Finanzpolitik über die Agrar- und Verbraucherpolitik bis hin zu Bereichen wie Verkehr, Städtebau, Bildung und Gesundheit. Die[...]