SDG 15

Die Rolle der Zivilgesellschaft und die Zukunft des HLPF im Umsetzungsprozess der Agenda 2030

Um den globalen Umwelt- und Entwicklungsproblemen unter dem Dach der Vereinten Nationen besser begegnen zu können, haben die Regierungen das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (High-Level Political Forum, HLPF) gegründet. Es ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung und soll hauptsächlich die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) überwachen. Im September 2019 tagt das Forum erstmals als globaler Nachhaltigkeitsgipfel auf Ebene der Staats- und Regierungschefs. Außerdem steht ein erster „Review“ seiner Arbeit an.[...]

Biologische Vielfalt und Landnutzung im Visier von Geoengineering und Biotechnologie

Im Kontext der globalen Klima-, Energie- und Ernährungskrise stehen Land und biologische Vielfalt im Fokus des weltweiten Wettlaufs um den Zugang und die Kontrolle über natürliche Ressourcen. Dabei drängen auch neue Großtechnologien wie Geoengineering und extreme Formen der Gentechnik auf die politische Agenda. Diese drohen die bestehende Konkurrenz zwischen Schutz-, Nutzungs- und Vermarktungsinteressen weiter zuzuspitzen.

Angesichts dieser Entwicklungen und Zukunftsszenarien soll die Fachtagung im Vorfeld der beiden Vertragsstaatenkonferenzen von Biodiversitätskonvention (CBD) und Klimakonvention (UNFCCC) in diesem Jahr der Frage nachgehen,[...]

Die Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) führt zusammen mit der Außenstelle Hamburg von Engagement Global seit Juni eine Veranstaltungsreihe zur Umsetzung der Agenda 2030 im Ammerland durch. Das Ammerland liegt im Nordwesten von Niedersachsen. Das Projekt wird seitens des EEB vom Evangelischen Bildungswerk des Kirchenkreises Ammerland begleitet.

Unter dem Titel „Ammerländer Gespräche zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ informierten versierte Referentinnen und Referenten zu den SDG und diskutierten mit den Besuchenden über Anknüpfungspunkte auf lokaler und regionaler Ebene.

Zu[...]

Berlin, 25. September 2018 – Heute wird der Bericht „So geht Nachhaltigkeit!“ veröffentlicht und in Berlin durch Vertreter_innen der neun herausgebenden Verbände vorgestellt. Der Bericht dokumentiert 17 Vorzeige-Initiativen und Projekte, wie wir uns in Deutschland und in der Welt sozial gerechter und ökologisch sauber organisieren können.

Durch den Bericht „So geht Nachhaltigkeit! Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018“ werden die Ziele für nachhaltige Entwicklung greifbar und konkret heruntergebrochen. Der Band dokumentiert beispielsweise, wie junge Menschen in Deutschland aus der Armut[...]

Zur Präsentation des Berichts Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda 2018

Einladung und Programm zum Download (pdf).

Mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) haben die Regierungen den neuen Rahmen für die globale Nachhaltigkeitspolitik der kommenden zwölf Jahre abgesteckt. Im SDG-Report 2018 (ab 25.9. verfügbar unter https://www.2030report.de) finden Sie eine Bandbreite an Vorzeige-Aktivitäten, wie wir uns in Deutschland sozial gerechter und ökologisch sauber organisieren können. Für Journalisten bietet der diesjährige Bericht eine Fülle an Hintergründen für die bundespolitische Berichterstattung genauso wie an Geschichten, was alles auf lokaler und regionaler[...]

Reformvorschläge für den UN-Nachhaltigkeitsgipfel 2019

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) empfiehlt der Bundesregierung eine aktivere Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Neben der nationalen Umsetzung und bilateralen Zusammenarbeit ist aus Sicht des Rates die Zusammenarbeit mit und in Gremien der Vereinten Nationen zu verbessern. Erstmals seit Verabschiedung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele 2015 kommen die Staats- und Regierungschefs im September 2019 wieder zu einem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen zusammen an. Dabei geht es um Weichenstellungen zur weiteren Umsetzung der Agenda[...]

Sie interessieren sich für Nachhaltigkeit in Deutschland und weltweit? Sie wollten immer schon einmal Ihr Wissen über die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen testen? Sie beschäftigt, wie wir mit unserem täglichen Handeln zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Welt beitragen können?
 
Dann freuen wir uns, Sie zu unserer abendlichen Quizveranstaltung zu Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung einzuladen: Tippen und diskutieren Sie mit, wenn wir der Rolle Deutschlands als „globaler Nachhaltigkeitsweltmeister“ auf den Zahn fühlen und schauen,[...]

Auf dem Land und in der Stadt

Die Weltbevölkerung nimmt stetig zu und sie wird immer städtischer. Städte gelten als Zentren der Hochtechnologie und sozio-ökonomischer Chancen. Viele Menschen in Deutschland wie auch in den Ländern des globalen Südens zieht es in die Städte. Durch diese Bewegung weiten sich die Siedlungsflächen der urbanen Gebiete aus, Stadt und Land beginnen, ein Kontinuum mit Übergangsräumen und Ansiedlungen verschiedenster Größe zu bilden. Entsprechend leeren sich ländliche Räume. Gleichzeitig gewinnen sie, zum Beispiel in Deutschland, an Attraktivität als Erholungs- und Rückzugsräume der[...]

Drittes globales Treffen zur Umsetzung der Agenda 2030 und der SDGs

Vom 9. bis 18. Juli 2018 tagte in New York das Hochrangige Politische Forum (HLPF) der Vereinten Nationen. Es ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung und soll hauptsächlich die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) überwachen. Das HLPF ist ein zwischenstaatliches Forum, an dem alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen teilnehmen können. Zusätzlich haben Vertreter/innen gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen weitgehende Beteiligungsmöglichkeiten. Das Forum hat allerdings weder konkrete Entscheidungskompetenzen noch eine direkte Koordinationsfunktion gegenüber Regierungen und UN-Organisationen.[...]

Anspruch und Wirklichkeit deutscher Politik in der Welt

Vor dem Hintergrund eines schwierigen multilateralen Umfelds ist die Bundesregierung bereit, mehr globale Verantwortung zu übernehmen. Laut Koalitionsvertrag sei es die „überragende“ Aufgabe deutscher Politik „auf Regeln basierende internationale Kooperationen, Institutionen und Organisationen [...] zu stärken und weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist eine gerechte Gestaltung der Globalisierung im Sinne der Agenda 2030“ für nachhaltige Entwicklung. Die Eröffnung der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen nehmen wir zum Anlass, mit Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Bundestag, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber zu diskutieren, wie[...]