Cross-cutting

Deutschland vor dem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen

Das Nachhaltigkeitsjahr 2019 muss für einen klaren Appell an die Bundesregierung genutzt werden: Sie muss mehr Bewegung in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung bringen und die internationale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu einem wichtigen Kriterium ihrer politischen Entscheidungen machen. Bereits jetzt verstärkt sich die Sorge, einzelne Ziele im Jahr 2020 bzw. 2030 nicht mehr zu erreichen. Die große transformative Wirkung, die von der Agenda 2030 ausgehen sollte, lässt weiter auf sich [...]

25 Jahre Seerecht zwischen wachsenden Schutz- und Nutzungsansprüchen

Im Jahr 2019 feiert das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sein 25-jähriges Bestehen. Die Ozeane und Meere haben seit Mitte der 90er Jahre einen deutlichen Bedeutungszuwachs erfahren und die Nutzungsinteressen wie auch die Belastungen der Weltmeere wachsen beständig. Damit steigt die Notwendigkeit, politische Lösungen für die damit einhergehenden Konflikte zu finden und die Eingriffe des Menschen in die marinen Ökosysteme sinnvoll zu lenken. Das Seerechtsübereinkommen ist eine zentrale Grundlage für alle internationalen Prozesse der Meerespolitik.

Wie gravierend die Auswirkungen der immer [...]

Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH

Wie können entwicklungspolitisch aktive und interessierte Migrantinnen und Migranten und deren Organisationen bei der Initiierung, Konzipierung und Etablierung von kommunalen Partnerschaften eingebunden werden? Und wie können Kommunen motiviert werden, an die entwicklungspolitischen Aktivitäten der migrantischen Zivilgesellschaft anzuknüpfen und darauf aufbauend kommunale Partnerschaften einzugehen?

Diesen Fragen möchten wir uns bei unserem diesjährigen bundesweiten Netzwerktreffen „Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene“ widmen.

Neben der Vorstellung kommunaler Praxisbeispiele erwartet Sie ausreichend Zeit und Raum zur Vernetzung. Zudem bieten wir Ihnen die Gelegenheit, sich [...]

Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung & wir

DGVN-Wochenendseminar zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) vom 20. - 22. September 2019 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg | Bewerbungen bis zum 31. Mai 2019

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) lädt gemeinsam mit ihrem Landesverband in Bayern Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte zu einem Wochenendseminar zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein. Themen während des Seminars sind unter anderem Nachhaltigkeit in Deutschland, Synergien zwischen Nachhaltigkeits- und Sicherheitspolitik sowie die Erarbeitung von Ideen für [...]

Gibt es Kriterien für eine nachhaltige Wasserkraftnutzung und wie kann eine zukunftsfähige, nachhaltige Energieversorgung für alle aussehen?

Angesichts des menschengemachten Klimawandels sehen immer mehr Menschen die Notwendigkeit, aus der Energieversorgung mit fossilen Brennstoffen auszusteigen; dies begrüßen wir sehr. Es stellt sich nun aber die Frage, mit welchen alternativen Energiequellen der projizierte Energiebedarf der Welt gestillt werden kann, um die UNNachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDG) zu erreichen und gleichzeitig Kohlendioxydemissionen einzusparen, so dass die Pariser Übereinkunft zum Klimaschutz erfüllt wird. Die Interessenvertretung der Wasserkraftindustrie, die International Hydropower Association (IHA), stellt derzeit Wasserkraft als geeignete Alternative zur Stromgewinnung [...]

Veranstaltung zur Europawahl 2019

Am 26. Mai 2019 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland für die kommenden fünf Jahre ein neues Europäisches Parlament. Die EU steht im Hinblick auf Nachhaltigkeit und die Umsetzung der Agenda 2030 vor großen Herausforderungen. Ob Armutsbekämpfung, die Ausgestaltung einer gerechten Handelspolitik oder der Kampf gegen den Klimawandel – Lösungen können nur gemeinsam mit allen Akteuren und unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft erarbeitet und umgesetzt werden.

Wie die EU nachhaltiger werden kann, diskutieren wir mit den Kandidatinnen und Kandidaten zur [...]

Die ambivalente Rolle der Wirtschaft bei der Umsetzung der SDGs

Immer mehr Unternehmen setzen sich öffentlich für die Umsetzung der Agenda 2030 ein und beziehen sich in ihren Nachhaltigkeitsberichten auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Ihre Unternehmenspraxis sieht jedoch oft anders aus: Immer wieder klagen Betroffene über Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung entlang der Lieferkette transnationaler Unternehmen. Der Umsetzungsprozess der Agenda 2030 wird von einer wachsenden Zahl von Wirtschaftsakteuren als willkommene Gelegenheit gesehen, dieser Kritik zu begegnen, den Diskurs in ihrem Sinne zu gestalten und politische Entscheidungen entsprechend zu beeinflussen.

Das [...]

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Zum Jahresplenum des Forum Umwelt und Entwicklung am 14. März 2019 sind Sie herzlich eingeladen.

Die Wahl des Leitungskreises steht an. Zudem werden der Arbeitsbericht 2018 und die Arbeitsschwerpunkte 2019 vorgestellt und mit Ihnen bzw. den Mitgliedsorganisationen diskutiert.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion wirft das Forum einen Blick auf die diesjährigen Europawahlen. Dafür sind verschiedene Europaabgeordnete angefragt, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen:

Europa vor der Wahl: Die Erosion der „marktkonformen Demokratie“

Spätestens seit dem Lissaboner Vertrag hat sich die EU [...]

Wege in die sozial-ökologische Transformation

Wo man auch hinschaut, überall Krisen und Probleme: Klimawandel, Flucht, Naturzerstörung, Feinstaub, Mietenwahnsinn, Wirtschaftskrise und viele mehr. Beim genaueren Blick auf die Zusammenhänge wird schnell deutlich, dass dies viel mit der Art, wie wir im Globalen Norden leben und wirtschaften, zu tun hat. Überspitzt könnte man sagen: Wir leben auf Kosten anderer.

Viele von uns wünschten, dies wäre anders. Wir möchten in einer Welt leben, die frei von Ausbeutung von Mensch und Natur ist.

Im neuen Buch „Das Gute Leben [...]

Save-the-Date

Spätestens seit dem Lissaboner Vertrag hat sich die EU dem neoliberalen Wirtschaftsmodell verschrieben. Die Folgen dieses nicht-nachhaltigen Wirtschaftsmodells sehen wir allenthalben: Gesellschaftliche Spaltung, unaufhörliche Erosion unserer natürlichen Lebensgrundlagen, Delegitimierung der „liberalen“ Demokratie. Auch für die Zukunft planen die Kommission und die Regierungen der EU ein Weiter-So: Weitere Deregulierung der Dienstleistungsmärkte, weitere Kommerzialisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, noch mehr Globalisierung durch 20 weitere Freihandelsabkommen, Industrialisierung und Globalisierung der Landwirtschaft durch eine völlig verfehlte Agrarpolitik, während die vielzitierten Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UN allenfalls [...]