SDG 3

Tabaksteuern und nachhaltige Entwicklung

Eine Studie von Unfair Tobacco zeigt: Tabaksteuern können zur Finanzierung von nachhaltiger Entwicklung beitragen. In Deutschland ist die Tabaksteuer eine Verbrauchssteuer, deren Einnahmen allgemein in den Bundeshaushalt fließen. Häufig wird dies in der öffentlichen Debatte verschleiert, wenn eine Erhöhung der Tabaksteuer z.B. mit der Finanzierung der Bekämpfung des Terrorismus oder der Sicherung der Renten begründet wird. Die neue Studie Ungenutzte Ressourcen zeigt: Die Tabaksteuer ist eine gesundheitspolitische Maßnahme, die gleichzeitig Einnahmen für den Staat erzeugt.

Bundesregierung muss Zusatzprotokoll ratizifieren!

Am 16. Dezember 1966 wurde der „Internationale Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte“ (kurz UN-Sozialpakt) von der UN-Vollversammlung einstimmig verabschiedet. Im Jahr 2008 hat die UN-Generalversammlung das Zusatzprotokoll zum Sozialpakt beschlossen, auf dessen Basis sich Einzelpersonen nach Erschöpfung des nationalen Rechtsweges bei der UN wegen Verstößen gegen soziale Menschenrechte beschweren können. Inzwischen wurde es von 22 Staaten ratifiziert, darunter Frankreich, Spanien und Italien. Weil Deutschland bisher noch nicht dazugehört, fordern verschiedene Organisationen die Bundesregierung gemeinsam auf, endlich das Zusatzprotokoll [...]

Nachhaltigkeit 2016: Anders denken. Neu verknüpfen. Kraftvoll umsetzen.

Mit rund 2.000 Teilnehmern ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag der meistbesuchte nationale Kongress zur Nachhaltigkeit. Auch in 2016 richtet er sich wieder an CEOs und Nachhaltigkeitsexperten aus Unternehmen und Verwaltung sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien.

Der Deutsche Nachhaltigkeitstag 2016 startet am 24. November mit einem Vorempfang und der Verleihung des 2. Next Economy Awards.

Das Kongressprogramm am 25. November unterteilt sich in Plenumsblöcke und parallele Dialogforen, die Gelegenheit zu intensiver Diskussion der wichtigsten Themen der Nachhaltigkeit geben. Darunter:

Mit [...]

Wie Investitionsschutz- und Freihandelsabkommen Armut, Hunger und Krankheit fördern

Warum schädigt neoliberaler Freihandel die Gesundheit? Welche Erfahrung mit Freihandelsabkommen und ihren gesundheitlichen Auswirkungen gibt es bereits? In welcher historischen Tradition der Herrschaftssicherung stehen TTIP und CETA? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Broschüre „Recht auf Profit?“, herausgegeben von medico international und dem Forum Umwelt und Entwicklung, recherchiert und geschrieben von der Journalistin und Buchautorin Kathrin Hartmann.

Wie sollte Deutschlands Beitrag aussehen?

Im September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung. Entwicklungsziel 3 soll „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“.
 
Ein Jahr nach der Verabschiedung der Nachhaltigkeitsagenda ist es Zeit für eine erste Bilanz: Sind die Weichen in die richtige Richtung gestellt? Was tut die internationale Gemeinschaft und was tut Deutschland, um das Ziel zu erreichen?

Diese und andere Fragen soll im Dialog mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und [...]

Report of the Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development

Independent monitoring and review of the implementation of the 2030 Agenda and its structural obstacles and challenges are key factors for the success of the SDGs. It is for this reason, the Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development together with other civil society organizations and networks has produced the first annual Spotlight Reportassessing the implementation of the 2030 Agenda and the structural obstacles in its realization. The report puts a spotlight on the fulfillment of the [...]

Noch lange nicht nachhaltig

Die 2030-Agenda der Vereinten Nationen und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung versprechen die Transformation unserer Welt. Sie gelten für jedes Land, für die Länder des globalen Südens und des globalen Nordens, und damit auch für Deutschland. Gemeinsam mit VENRO, Forum Menschenrechte, Forum Umwelt und Entwicklung, terre des hommes und Open Knowledge Foundation hat das Global Policy Forum nun den Bericht „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda 2016 - noch lange nicht nachhaltig“ herausgegeben. Darin ziehen 40 Expertinnen und Experten kritisch Bilanz [...]

Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 verabschiedeten die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf einem Gipfeltreffen in New York die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Sie bildet den globalen Rahmen für die Umwelt- und Entwicklungspolitik der kommenden 15 Jahre. Kernstück der Agenda sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, mit ihren 169 Zielvorgaben. Grundlage für das kritische Engagement politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure im 2030-Prozess ist die ausreichende Information über die SDGs, ihre Zielvorgaben, die Herausforderungen und Kontroversen, die mit ihrer Umsetzung [...]

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Wenige Monate nach Verabschiedung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung hat der deutsche Übersetzungsdienst für die Vereinten Nationen diese für die kommenden 15 Jahre wichtige Dokument nun auch in einer offiziellen Übersetzung vorgelegt.

für die Post-2015-Entwicklungsagenda

Der internationalen Entwicklungs- und Umweltpolitik stehen entscheidende Weichenstellungen bevor. In den vergangenen Jahren war sie geprägt von den Millenniumsentwicklungszielen mit dem Zieljahr 2015. In den kommenden drei Jahren muss nun über die Zukunft der MDGs entschieden werden. Dabei geht es um weit mehr als nur die Verlängerung der Laufzeit oder die Erweiterung des Zielkatalogs.

Die Vereinten Nationen sprechen von der „Post-2015-Entwicklungsagenda“ d.h. es geht grundsätzlicher um die Prioritäten, Konzepte und Strategien von Entwicklungspolitik nach dem Jahr 2015. Zugleich wurde bei [...]