Cross-cutting

Mit einer Keynote von Roberto Bissio (Social Watch) und Diskussionen mit politischen Wegbegleiter:innen von Jens.

Im informellen Teil wollen wir gemeinsam an Jens Martens erinnern. Bei Interesse an einem persönlichen Redebeitrag bitten wir um Kontaktaufnahme unter europe@globalpolicy.org

Weitere Informationen zur Veranstaltung werden in Kürze folgen.

In July 2025, governments adopted the Sevilla Commitment, the UN's plan for financing development. We have launched a first independent assessment, which finds that the UN has mostly delivered where it can act alone. Member States are moving too slowly on commitments, and some commitments are even backsliding. But where the International Monetary Fund needs to act, progress has stalled, and civil society organisations have stepped in instead. Read the full assessment - 43 commitments, rated from done to backsliding.

Die Länder des globalen Südens zahlen um ein Vielfaches höhere Zinssätze auf den internationalen Kapitalmärkten als Deutschland oder andere Länder des Nordens. Die Folgen sind eklatant: Notwendige Investitionen in Entwicklung, öffentliche Güter und Transformation können nicht rentabel finanziert werden. Die Abhängigkeit von schrumpfenden Töpfen der öffentlichen Entwicklungsleistungen kann nicht überwunden werden. Schuldenkrisen sind vorprogrammiert.   

Das Thema hat in den letzten Jahren enorme Bedeutung gewonnen, befeuert auch von der südafrikanischen G20-Präsidentschaft und der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla. Bei diesem [...]

Gesprächsreihe „Beyond 2030“

Wie messen wir gesellschaftlichen Fortschritt jenseits des Bruttoinlandsprodukts? Im Mittelpunkt unserer Veranstaltung am 9. Juni in Berlin stehen neue Ansätze für eine nachhaltige und sozial gerechte Wohlstandsmessung sowie die Ergebnisse des UN-Berichts „Counting what counts – A Compass of Progress for People and Planet“.

Dieses Briefing analysiert die politischen und strukturellen Ursachen der mangelnden Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs und diskutiert verschiedene Optionen für eine wirkungsvolle „Beyond 2030 Agenda“, von Fragen der Entwicklungsfinanzierung und internationalen Kooperation bis hin zu einer grundsätzlichen Debatte über das bisherige Verständnis von Entwicklungspolitik. Es ist das letzte Briefing unseres ehemaligen Direktors Jens Martens, dass wir in dankbarer Erinnerung an sein langjähriges Engagement für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung veröffentlichen.

Herausforderungen und Handlungsoptionen

Die globale Gesundheit befindet sich in einer tiefen Krise: Kürzungen öffentlicher Mittel und wachsende Ungleichheit bedrohen das Menschenrecht auf Gesundheit und lassen 4,5 Milliarden Menschen ohne grundlegende Versorgung zurück. Viele sehen nun eine Chance darin, private Akteure einzubinden, um diese Finanzierungslücke zu schließen – ohne dies jedoch kritisch zu hinterfragen. Vor diesem Hintergrund haben wir mit Brot für die Welt und Misereor sechs Thesen zur Rolle privater Akteure in der globalen Gesundheitspolitik formuliert und konkrete Forderungen an die Bundesregierung gerichtet.

Can the UN Financing for Development Forum in April deliver progress? Join us for a live discussion with participants in New York, offering first-hand insights into the political dynamics, key fault lines, and prospects for implementation.

Frauenrechte stehen weltweit unter zunehmendem Druck. Gleichstellung der Geschlechter und sexuelle und reproduktive Rechte werden längst nicht mehr nur von radikalen Gruppierungen am Rande der Gesellschaft attackiert – rechtspopulistische Regierungen, und allen voran die USA, geben ihnen prominente Rückendeckung. Gleichzeitig verschärfen digitale Technologien neue Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Vor diesem Hintergrund trafen sich vom 9. bis 19. März 2026 in New York tausende Staatenvertreter:innen und zivilgesellschaftliche Organisationen zur 70. Sitzung der UN Frauenrechtskommission (CSW70), dem weltweit größten Forum für Frauenrechte.

Zentral [...]

Gesprächsreihe #1: Beyond 2030 – ein neues Momentum für die globale Nachhaltigkeits-Agenda

Die Auftaktsitzung der Gesprächsreihe „Beyond 2030 – ein neues Momentum für die globale Nachhaltigkeits-Agenda“ diskutiert die Ursachen der unzureichenden Umsetzung der Agenda 2030 aus struktureller Perspektive. Inwiefern konnten Mittel und Instrumente für die Implementierung in angemessener Weise bereitgestellt werden? Welche systemischen und geopolitischen Rahmenbedingungen standen notwendigen Transformationsprozessen entgegen? Welche Lehren lassen sich daraus für einen neuen sozialen Gesellschaftsvertrag "Beyond 2030" ziehen? Brauchen wir eine fundamentale Kurskorrektur bei der Nachhaltigkeitsagenda und ihren Means of Implementation, um auch in widrigen Zeiten den [...]

Der Bericht des ersten G20-Expert:innenkomitees zu Ungleichheit

Oberstes Ziel der Nachhaltigen Entwicklungsagenda ist die Bekämpfung und Überwindung extremer Armut weltweit. Doch auch extremer Reichtum rückt immer stärker in den Fokus. Denn Wirtschaftswachstum als vielbeschworenes Mittel der Armutsbekämpfung greift zu kurz, weil der sogenannte Trickle-Down-Effekt, nach dem der Reichtum von oben nach unten durchsickert, in der Praxis selten eintritt. Das globale Vermögen konzentriert sich immer stärker am oberen Ende der Verteilungsskala.

Im Rahmen seiner G20-Präsidentschaft hat der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa deshalb ein internationales Komitee unabhängiger Expert:innen damit [...]