UN-Reform und Millenniumsziele 2005

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Chancen für neue Initiativen zur Entwicklungsfinanzierung und Global Governance?

Arbeitspapier zum Stand der internationalen Debatte im Vorfeld des Millennium+5-Gipfels der Vereinten Nationen

Das Jahr 2005 wird, so steht zu hoffen, zum entscheidenden Jahr für eine grundlegende Reform der Vereinten Nationen. Mitte September 2005 soll die 60. UN-Generalversammlung auf einer Sondergeneralversammlung (UNSGV) auf Ebene der Staats- und Regierungschefs umfassend über die institutionelle und inhaltliche Weiterentwicklung der UN beraten. Auf der Tagesordnung stehen die neuen globalen Herausforderungen für die internationale Sicherheit, die Armutsüberwindung, die Umsetzung der Menschenrechte, die globalen ökologischen Probleme, die Geschlechtergerechtigkeit sowie der seit langem konstatierte Bedarf institutioneller Reformen der UNO.

Die Heinrich-Böll-Stiftung begleitet diesen Prozess, indem sie sich an der deutschen und internationalen Diskussion zu dieser zentralen Fragestellung beteiligt und um- fassende Hintergrundinformationen bereitstellt. Die Stiftung beauftragte Jens Martens vom Global Policy Forum, die Kernthemen und wichtigsten Diskurslinien des UN Reformprozess zu skizzieren. So fasst das vorliegende Policy Paper die zentralen viele tausende Seiten umfassenden Berichte des Vorbereitungsprozesses zusammen, die UN-Generalsekretär Kofi Annan in Auftrag gegeben hat und bewertet sie.

UN-Reform und Millenniumsziele 2005

Chancen für neue Initiativen zur Entwicklungsfinanzierung und Global Governance?

Author: Jens Martens
Herausgegeben von Heinrich Böll Stiftung und Global Policy Forum
Berlin/Bonn,  März 2005