Das Nachhaltigkeitsforum der UN und die 2030-Agenda

Positionen - Konfliktlinien - Erwartungen
Global Policy Forum, terre des hommes, Forum Umwelt und Entwicklung, Forum Menschenrechte, VENRO
Medien- und Multiplikator/innen-Workshop
Berlin, Hotel Albrechtshof

Um die Umsetzung der im September 2015 beschlossenen 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene zu überprüfen, findet vom 11. bis 20. Juli 2016 in New York das Hochrangige Politische Forum für Nachhaltige Entwicklung (High-level Political Forum on Sustainable Development, HLPF) statt. Das Forum soll jährlich auf Ministerebene und alle vier Jahre auf Ebene von Staats- und Regierungschefs – sozusagen als Weltnachhaltigkeitsgipfel, unter dem Dach der UN-Generalversammlung – zusammentreten.

Die Bundesregierung wird als eine der ersten Regierungen bei diesem Forum einen Bericht über ihre Fortschritte bei der Verwirklichung der 2030-Agenda und ihrer Nachhaltigkeitsziele (SDGs) vorlegen. Auch zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen werden das Forum nutzen, um in Schattenberichten bzw. „Spotlight Reports“ unabhängige Analysen über die Fortschritte und Defizite bei der Verwirklichung der globalen Nachhaltigkeitsziele zu präsentieren.

Der Workshop soll die politischen Potentiale und die Relevanz des HLPF ausloten. Ist es als Ort für globale Nachhaltigkeitspolitik geeignet? Wie sieht es mit den Umsetzungsmitteln für die 2030-Agenda aus? Wird das HLPF die zentrale Überprüfungsinstanz? Und welche Rolle spielt das HLPF im Verhältnis zu anderen globalen Politikprozessen, von der G20 bis zum Klimaprozess?

Im ersten Teil wird außerdem „aus erster Hand“ eine Vorschau auf die Berichte der Bundesregierung und zivilgesellschaftlicher Organisationen gegeben. Der Workshop richtet sich speziell an Vertreter/innen der Medien und Multiplikator/innen aus dem umwelt-, entwicklungs- und sozialpolitischen Bereich.

Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts „2030.de“ des Global Policy Forums Europe, gefördert durch Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

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