Der Preis des Geldes: Hohe Kapitalkosten als Entwicklungshemmnis

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Non-motorized transport in Nairobi, Kenya
Non-motorized transport in Nairobi, Kenya
Wo: Brot für die Welt; Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin, Raum: Christian Berg
Brot für die Welt, Global Policy Forum (GPF) Europe, Misereor

Die Länder des globalen Südens zahlen um ein Vielfaches höhere Zinssätze auf den internationalen Kapitalmärkten als Deutschland oder andere Länder des Nordens. Die Folgen sind eklatant: Notwendige Investitionen in Entwicklung, öffentliche Güter und Transformation können nicht rentabel finanziert werden. Die Abhängigkeit von schrumpfenden Töpfen der öffentlichen Entwicklungsleistungen kann nicht überwunden werden. Schuldenkrisen sind vorprogrammiert.   

Das Thema hat in den letzten Jahren enorme Bedeutung gewonnen, befeuert auch von der südafrikanischen G20-Präsidentschaft und der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla. Bei diesem Fachgespräch wollen wir die Ursachen der hohen Kapitalkosten diskutieren. Insbesondere aber auch wichtige Reformen der internationalen Finanzarchitektur und mögliche Lösungsansätze, mit besonderem Fokus auf die Rolle Deutschlands. 

Im Anschluss an die Diskussion laden wir zu einem light Lunch und Networking ein.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. Juni an ute.straub@brot-fuer-die-welt.de

  • Jörn Grävingholt, Brot für die Welt
  • Martina Metz, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Bodo Ellmers, Managing Director, Global Policy Forum Europe
  • Verena Kröss, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED)
  • Stephan Exo-Kreischer, ONE Campaign
  • Moderation: Benjamin Rosenthal, Misereor