15.02.2019 | Wegweiser Bürgergesellschaft

Geteilte Pflichten – Geteilte Rechte?

Warum die Umsetzung von Nachhaltigkeit allen voran eine staatliche Aufgabe ist
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Im eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 2/2019 steht Zivilgesellschaft und Nachhaltige Entwicklung im Fokus.

Marie-Luise Abshagen vom Forum Umelt und Entwicklung hat dafür einen Gastbeitrag verfasst:

Im September 2015 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die sog. 2030-Agenda verabschiedet. Sie umfasst unter anderem 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Die SDGs formulieren Maßnahmen und Ziele zu Themen wie Armut, nachhaltigem Wirtschaften und zur Eindämmung des Klimawandels. Doch während sich die Zivilgesellschaft weltweit auf den Weg zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit macht und unzählige Projekte und Initiativen von unten angeschoben hat, fällt die Bilanz der Politik eher bescheiden aus; dabei ist sie doch hauptverantwortlich für den im Rahmen der SDGs geforderten gesellschaftlichen Wandel, meint Marie-Luise Abshagen, Referentin beim Forum für Umwelt und Entwicklung, in ihrem Gastbeitrag. Für sie ist klar: die Welt lässt sich nicht ausschließlich mit nachhaltigem Konsum und freiwilligem Engagement der Zivilgesellschaft retten, sondern nur mit einer staatlichen Politik, die Nachhaltigkeit fördert und konsequent umsetzt.