Digitalisierung: Utopie oder Dystopie?

Das Ende der Ressourcenkrise oder grenzenlose Konzernmacht über unser Essen?
Brot für die Welt, Forum Umwelt und Entwicklung und INKOTA-netzwerk
Fachpodium im Rahmen der GFFA
CityCube Berlin, Ebene 3, MX, Messedamm 26. Eingang Messedamm, 14055 Berlin

Brot für die Welt, das Forum Umwelt und Entwicklung und das INKOTA-netzwerk organisieren beim nächsten GFFA (Global Forum for Food and Agriculture) im Jan. 19 ein Fachpodium zum Thema Digitalisierung in der Landwirtschaft. Digitalisierung wird oft als fortschrittliche Lösung betitelt. Smart Farming, Drohnen zu Wasser und in der Luft, per Satellit gesteuerte Traktoren, die Nutzung von Wetter- und Bodendaten durch Big Data-Plattformen oder die Anwendung von synthetischer Biologie. Aber ist Digitalisierung tatsächlich das neue Wundermittel, um die Landwirtschaft weltweit zukunftsfähig zu machen? Ist sie der Einstieg in ein Zeitalter, in dem die Wachstumsgrenzen noch einmal deutlich verschoben werden können?

Eine kritische Betrachtung der Auswirkungen der Digitalisierung kommt bislang zu kurz:
Wie verändert sich die Landwirtschaft durch die Digitalisierung? Wer sind die zentralen Akteure im Digitalisierungs-Geschäft? Was bedeutet die Digitalisierung explizit für bäuerliche Erzeuger*innen weltweit? Ist die Digitalisierung wirklich so ressourcenschonend, wie es versprochen wird? Oder wird bald die Tiefsee umgegraben, damit die Ressourcen gewonnen werden können, die die digitale Landwirtschaft zum Ackern braucht? Welche Grenzen und politischen Rahmensetzungen braucht die Digitalisierung, um für den Umbau hin zu einer sozial und ökologisch gerechten Landwirtschaft genutzt werden zu können?

Diese und viele weitere Fragen wollen die Organisator*innen gerne mit ihren Gästen und Ihnen diskutieren.

Key Note: Neth Daño, ETC Group, Philippinen

Podium:

Neth Daño, ETC Group, Philippinen

Dr. Angelika Hilbeck, ETH Zürich, Schweiz

Janet Maro, SAT, Tansania

Stig Tanzmann, Brot für die Welt, Berlin

Moderation: Jan Urhahn, INKOTA-netzwerk, Berlin

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung statt.

Eintritt frei - Eine Online-Anmeldung ist erforderlich. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Jan Urhahn: urhahn@inkota.de.

Hier finden Sie Informationen zur Veranstaltung und weiteren INKOTA-Aktivitäten im Januar 2019.