Ökonomische Ungleichheiten verringern

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SDG 10 als Schlüsselziel für die Verwirklichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Die Aufnahme eines eigenen Zieles zur Reduzierung von Ungleichheiten sowohl innerhalb als auch zwischen Ländern in den Katalog der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) stellt eine der größten qualitativen Neuerungen der Agenda 2030 gegenüber vorherigen Entwicklungsstrategien und -zielen der Vereinten Nationen dar. Die Aufnahme nicht nur von Zielen für Länder des globalen Südens, sondern auch für Länder am oberen Ende der Einkommensverteilung liefert die politische Grundlage für die angestrebte „Universalität“ der Agenda 2030.

Die Agenda 2030 thematisiert verschiede Formen ökonomischer, sozialer und politischer Ungleichheiten. Am prominentesten tut sie dies in SDG 10, mit dem sich die Regierungen dazu verpflichteten, bis zum Jahr 2030 Ungleichheit innerhalb und zwischen Ländern zu verringern. Damit reagierten sie vor allem auf die Probleme größerer ökonomischer Ungleichheit, d.h. der Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen. Ohne die Verringerung gerade dieser Formen von Ungleichheit werden sich auch die anderen Ziele der Agenda 2030 wohl kaum realisieren lassen.

Ökonomische Ungleichheiten verringern

SDG 10 als Schlüsselziel für die Verwirklichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Briefing

Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Autor: Wolfgang Obenland
Bonn, Dezember 2017

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