13.09.2017 | Inkota Netzwerk

Soziale Ungleichheit: Wenn die Reichen immer reicher werden

Südlink 181 - September 2017
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In fast allen Ländern der Welt steigt die soziale Ungleichheit, auch in Deutschland, wo die Armut seit Jahren wächst. Ein Skandal – und kein Sachzwang, wie manche gerne behaupten. Denn es gibt Länder, die Armut erfolgreich abbauen.

„Acht gegen drei Milliarden“ könnte eine Kurzformel zur Beschreibung der Welt lauten: Laut einer Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam besitzen die acht reichsten Menschen zusammen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung; Das sind mehr als drei Milliarden Menschen.

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen fordert den Abbau der Ungleichheit zwischen Arm und Reich – innerhalb und zwischen den Ländern. Dazu bedarf es keiner Zauberei. Die Instrumente sind bekannt, sie müssen nur umgesetzt werden.

Lesen Sie mehr dazu im neuen Südlink 181. Dieser Südlink hat 44 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

 

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare
      Christian Jakob: Erst die Justiz, dann die Miliz. Die EU schickt Libyen vor, um die Seenotretter aus dem Mittelmeer zu vertreiben.
      Tobias Lambert: Repression ab Werk. VW muss sich für die Zusammenarbeit mit der brasilianischen Militärdiktatur entschuldigen. 
    • Kolumne von Charlotte Wiedemann: Der gerechte Islam. Warum schaffen tausende ausländische Soldaten nicht mehr Sicherheit in Mali? Hat dies etwa mit fehlender Gerechtigkeit im Land zu tun?
    • Klaus Meschkat: Gefangen in der Polarisierung. Überlegungen zum Lehrstück Venezuela und wie der Versuch, die Demokratie zu vertiefen, auch zu ihrer Abschaffung führen kann.
  • MAGAZIN
    • Nil Mutluer: Beweise nicht nötig. Die Festnahme von zehn Menschenrechtsaktivist*innen in der Türkei ist völlig willkürlich.
    • Jürgen Gottschlich: Ein Land im Ausnahmezustand. Wer nicht für die Regierung ist, wird in der Türkei heute schnell des Terrorismus und der Verschwörung beschuldigt.
    • Michael Ramminger: Für eine andere Reformation. Warum es falsch ist, das Gedenken an die Reformation auf Martin Luther zu konzentrieren.
  • DOSSIER 
  • KULTUR & ALLTAG
    • Natasha A. Kelly: Empowerment als Strategie. Wenn Schwarze Frauen in »geschützten Räumen« über Rassismus, Sexismus und Kolonialismus sprechen.
    • Rezensionen
      - Gefängnis der Widersprüche: Saleem Haddads Romandebüt über ein Leben voller Angst vor Ausgrenzung
      - Die zwei Seiten der Mauer: José Eduardo Agualusa verdichtet wundersam die Geschichte des postkolonialen Angolas
      - Ein Land am Abgrund: Asli Erdoğans Essays zeigen eine Türkei, die in Gewalt und Nationalismus versinkt
      - Leben auf Kosten der Anderen: Uli Brand und Markus Wissen analysieren die imperiale Lebensweise des globalen Nordens
    • Kurzrezensionen
      - Gaye Boralıoğlu: Wer ist Ibrahim?
      - Lizzie Doron: Gegen den Hass
      - Ilija Trojanow: Über das Leben gestülpt
    • Forum
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